Rückmeldungen unserer AusbildungsteilnehmerInnen
Birgit Isenmann
Dipl. Sozialpädagogin
Die Ausbildung zur Gestalttherapeutin war und ist für mich eine besonders
wertvolle und richtige Entscheidung in meinem Leben. Eine
Lebensentscheidung.
Über die Gestaltarbeit finde ich mehr und mehr Zugang und Ausdruck zu mir
selbst: zu meiner Kraft, meiner Lebendigkeit und meinem inneren Reichtum.
Ich erlaube mir diese Fülle im Kontakt mit mir selbst und anderen Menschen zu
leben. Kontakte sind tiefer, unverfälschter und offener.
Beruflich bietet mir die Gestaltausbildung bereits jetzt die Möglichkeit
Menschen auf ihrem Weg in der Entwicklung eines klareren Zukunftsbildes, in
ihrer Persönlichkeit und Identitätsfindung ganzheitlich, wertschätzend und
effektiv zu begleiten und zu unterstützen.
Thomas Winzeler
Diplomierter Umweltnaturwissenschaftler, ETH Zürich
Nach dem Grundjahr der Gestalttherapie-Ausbildung sitze ich hier mit mir und
denke nach was ich mit meinen Erfahrungen, mit mir und meinem Leben
anfangen soll.
Mir kommt das Bild von einem Baum der an sich runter schaut und den reichen
Boden sieht in dem er verwurzelt ist. Und er fragt sich, wie er wohl Sonne,
Nährstoffe und Wasser am optimalsten nutzen könnte um die schönsten Blüten
zu treiben... – und ich muss schmunzeln!
Die Heldenreise war nicht der Beginn meines Weges, im Gegenteil: schon
lange bin ich unterwegs, rastlos suchend und neugierig mich fragend was das
alles soll.
Durch das Ausleben des Monomythos und dank der folgenden Arbeit mit Franz,
Torsten und einer tollen Gruppe wurde aber dem Kopf noch klarer was der
Bauch wohl schon lange weiss: Worte tun’s nicht!
Mein Leben findet jetzt und für mein ganzes Wesen inklusive Kopf, Herz und
Bauch statt, genau in dieser Sekunde – und dies immer und immer wieder neu!
Dafür bin ich dankbar, ich bin auf dem Weg nach Hause!
Du musst das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und lass dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken lässt.
Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin.
Rainer Maria Rilke
Matthias Dick
Sozialarbeiter
Gestaltarbeit und Gestaltausbildung ist für mich der Weg des ganzen Daseins
geworden. Etwas ganz zu erleben, durchzuleben und neu zu ordnen. Zu sehen
was im Moment der Erfahrung ist, weg von der Phantasie in meine Wirklichkeit,
hinter die Vorhänge meiner Geschichte, hinter das, was ich nicht sehen konnte
oder wollte.
Lange habe ich an Altem festgehalten, in dem Glauben dass Erfahrung und Verständnis
das Wichtigste sind und habe dabei häufig den Kontakt zu dem was
ich spüre und empfinde verloren.
Hier hat mir die Gestaltausbildung geholfen mich wieder zu spüren, mich wieder
in Beziehung zu setzten zu dem was für mich da ist, dies anzuerkennen und
damit in Kontakt zu gehen und so in meinem Leben immer wieder ein Stück ganzer,
befriedigter und freudiger zu werden.
Seitdem ich den "Gestaltweg" gehe, denke und spüre ich, dass erst, wenn ich
ganz dasein kann, ich wirklich Lebe. Etwas Schmerzliches zu vermeiden heißt
für mich auch, mir etwas Freudiges zu nehmen. Mir zu erlauben zu spüren,
Wahrzunehmen und auch damit zu handeln, im Moment des Kontaktes, ist für
mich, mich anzunehmen mit all dem was da ist.
Christian Hanselmann
Diplomsozialpädagoge (FH)
Diese Ausbildung ist die erste wirklich komplett freiwillige Ausbildung in meinem
Leben.
Ich habe zum ersten Mal das Gefühl eine Ausbildung zu machen, die mich zu
meiner ureigenen Kraft führt und dabei unterstützt meine eigene Berufung zu erkennen.
Und ich entdecke dabei meine Fähigkeiten und Fertigkeiten, die ich brauche,
um meinen Weg zu gehen; sowohl beruflich als auch privat und persönlich.
Barbara Henn
Coach, Mediendesignerin
Türen öffnen - Räume entdecken - Grenzen vergessen.
Wir sind weit mehr als wir ahnen.
Innere Augen öffnen - durch Mauern spazieren - über Abgründe springen. Alle
Wege ins Freie führen nach innen.
Die Wortbilder des Bremer Poeten Hans Kruppa beschreiben meine Erfahrung
mit Gestaltarbeit und -ausbildung sehr einfühlsam und treffend. Nach vier Jahren
IGE kann ich aus vollem Herzen sagen: Danke, daß es euch und eure Arbeitgibt..!
Ihr habt mein Leben nachhaltig beeinflusst und verändert.
Liebe auf den ersten Blick war es nicht, meine Begegnung mit dem IGE im Jahr
2001. Daß dies an mir liegen könnte, wollte ich erst nicht gelten lassen. Wo ich
mich doch auf dem Parkett der äußeren Welt selbstsicher und vermeintlich "erfahren"
bewegte. Die inneren Welten waren mir weitgehend fremd und bereiteten
eher Unbehagen. Von der Kraft und Fülle konnte ich damals nichts ahnen.
Gottseidank war ich mutig und neugierig genug, mich immer wieder auf spannende
Selbsterfahrungsprozesse beim IGE und anderswo einzulassen, zu
wachsen und zu werden.
Dieser Weg ist das Beste, was mir passieren konnte, weil es mich mit meiner Lebensaufgabe
in Kontakt bringt.
Mit der IGE-Ausbildung nimmt mein Ziel nun "Gestalt" an. Ich freue mich darauf,
immer mehr von mir und anderen wahrzunehmen, das Mensch-Sein in seiner
ganzen Vielfalt und Schönheit zu sehen, zu erleben, zu begleiten und weiterhin
"unterwegs" zu sein - im innen wie im außen.
Ralph Kreiselmeier
Theologe, Gemeindeleiter
Was für mich die Gestalttherapieausbildung am IGE bedeutet; warum ich mich
entschlossen habe sie zu machen, hat Henry David Thorow einmal trefflich ausgedrückt,
indem er sagt:
Ich ging in die Wälder, denn ich wollte wohlüberlegt leben, intensiv leben wollte
ich, das Mark des Lebens in mich aufsaugen um alles auszurotten, was nicht Leben
war, damit ich nicht in der Todesstunde inne würde, dass ich gar nicht gelebt
habe.
(aus: „Walden; ein Leben in den Wäldern“)
In diesen paar Sätzen von Thorow ist für mich vieles gesagt: Die Ausbildung
lässt mich immer wieder neu aufbrechen aus Verhärtung und Stillstand. Hier
darf ich intensives Leben erfahren, ja das Mark des Lebens in mich aufsaugen.
In der Gruppe darf ich Leben probieren bis an meine jeweilige Grenze, ohne verurteilt,
bewertet oder belächelt zu werden. Hier kann ich mein zurückliegendes
Leben betrachten und neu sehen lernen und hier kann ich den ängstlichen Blick
in die Zukunft zurücknehmen ins „Hier und Jetzt“, wo diese meine Angst sich
dann schon oft als ein Scheinriese entpuppt hat.
In aller Gebrochenheit meines menschlichen Da-seins kann ich mit dem, was
ich hier lerne und erfahre, meinen ganz persönlichen und beruflichen Alltag besser
gestalten. Auch wird der Raum für Träume und Visionen offen gehalten, damit
in dieser Offenheit meine Kreativität und mein Menschsein immer mehr Gestalt
gewinnen.
Hier darf ich erleben, dass Lernen eigentlich ein Entdecken ist (F. Perls).
Die Gestalttherapie hilft mir: mich besser wahrzunehmen, mich besser abzugrenzen
und angstfreier den Kontakt mit mir selber, mit der Welt und anderen
Menschen zu suchen, zu erleben und zu vollziehen.
Angela Doerr
Heilpraktikerin, Cranio-Sacral Therapeutin
Nach meinem ersten Ausbildungsjahr, bin ich immer noch von der Hingabe und
Liebe, die in der Arbeit von Torsten und Franz steckt, fasziniert. Sie bereichert
meine Arbeit sehr.
Das IGE schafft es, eine fundierte Gestalttherapeutische Ausbildung
anzubieten, in der für mich als Teilnehmerin, eine tiefe, ganzheitliche und
integrative Entwicklung möglich ist.
Das heißt für mich, dass durch Theorie und Technik ein Boden geschaffen wird,
auf dem ich mich sicher bewegen kann. Dabei liegt der hauptsächliche Fokus,
auf der Selbsterfahrung, dass mich Öffnen, für das was da ist. Es ermöglicht mir
ein wahrhaftes Empfinden für heilsame Prozesse. Nach meiner Erfahrung aus
der Praxis als Cranio-Sacral- Therapeutin, ist es einer der wichtigsten
Werkzeuge in dieser Arbeit.
Die Gestalttherapie hat mir einen Weg gezeigt,
wie ich diese Wahrnehmung aus der Körpertherapie in Worte fassen kann.